21. Ahrtaler Schnellschach-Open

Vom 24.-26 April fand im Willy-Brand Haus in Berlin die gemeinsame Endrunde der Schachbundeliga statt. Eine tolle Location und eine hervorragende Organisation der Schachfreunde Berlin prägten das Event der stärksten Schachliga der Welt.

Jürgen Kaster und Thorsten Kammer vor dem Start

Spannung war geboten, denn der „Nachbarverein“ SC Heimbach-Weis-Neuwied, dem natürlich die Daumen gedrückt wurden, war noch nicht durch und das Restprogramm mit den drei Spitzenteams war recht happig. Doch schon am ersten Spieltag kam der Serienmeister Baden-Baden gegen die Rheinländer nicht über eine Punkteteilung hinaus.

Jürgen beim Spitzenspiel, an Brett 1 die Legende Viswanathan Anand

Da zeitgleich die abstiegsgefährdeten Teams aus München und Berlin ebenfalls nur remisierten war der Klassenerhalt so gut wie gesichert. Spruchreif war der Verbleib in der Bundesliga dann am letzten Spieltag. Da konnte auch die knappe Niederlage gegen den deutschen Meister aus Viernheim die gute Stimmung nicht trüben.

Alte Bekannte

Neben dem sportlichen bestand auch die Möglichkeit alte Bekannte zu treffen und davon machte Thorsten reichlich Gebrauch. Schon traditionell sind die Ahrtaler dem Hamburger GM Luis Engel verbunden. „Mit ihm haben wir schon oft trainiert und auch schon häufiger gespielt. Vor allen das letzte Geburtstagssimultan ist in bester Erinnerung.

Unterstützung für Luis und den HSK Hamburg auch in Berlin

Auch weitere Wegefährten von Thorsten spielten in Berlin. So kam GM Andrei Orlov, der das Ahrtaler Schnellschachturnier des öfteren gewonnen hat, für den Düsseldorfer SK zum Einsatz und leistete durch seinen Sieg in der Schlussrunde Schützenhilfe für Heimbach-Weis. Das tat davor auch schon die SG Solingen. Dort spielt mit dem Internationalen Meister Markus Schäfer nicht nur der Präsident der Schachbundesliga, sondern ein Mannschaftskamerad von Thorsten aus den Kindertagen.

Thorsten mit "altem Trainer" und Münster-Power

„Die drei Tage waren ein tolles Erlebnis“ fasste Thorsten Kammer den Besuch der Ahrtaler zusammen. Was nicht nur am Ambiente lag, sondern auch daran, „dass sich das Daumendrücken gelohnt hat.“

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